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Einsteiger-Rennrad für Rennen: Vom ersten Training bis zum ersten Wettkampf

Du suchst ein Einsteiger-Rennrad, um Rennen damit zu fahren? Von Rahmenmaterial über Passform bis zu zuverlässigen Komponenten – hier erfährst du alles, was du dafür brauchst.

Chris Hunt
Chris Hunt Veröffentlicht am: 18 Mär. 2026
Einsteiger-Rennrad für Rennen: Vom ersten Training bis zum ersten Wettkampf Kaufberatung Einsteiger-Rennrad: Rahmenmaterial, Passform und Komponenten im Überblick

Drop-Bars, schmale Reifen und die Fähigkeit, beeindruckende Geschwindigkeiten und Distanzen zu meistern – für viele von uns ist das Rennrad wahrscheinlich das Erste, woran wir denken, wenn wir an ein Fahrrad denken.

Moderne Designs sind heute unglaublich ausgereift und speziell für jede Disziplin und Nische im Radsport entwickelt – darunter auch Einsteiger-Rennräder, die gezielt für den Straßenrenneinsatz konzipiert sind.

In diesem Guide erklären wir dir alles, was du wissen musst, um das richtige Einsteiger-Rennrad zu wählen – damit du beim Training und bei deinen ersten Rennen optimal unterwegs bist.

Inhalt

Was zeichnet ein Rennrad für Einsteiger aus?

High-End-Rennräder verfügen meist über eine aggressive Geometrie, also eine tiefere, aerodynamischere Sitzposition. Sie sind mit ultraleichten, extrem steifen und hochreaktiven Komponenten ausgestattet – alles mit dem Ziel, Geschwindigkeit und Effizienz zu maximieren.

Die besten Einsteiger-Rennräder dagegen stellen Vertrauen und Kontrolle in den Mittelpunkt. Sie müssen einfach zu fahren, zuverlässig und reaktionsfreudig sein und gleichzeitig die Performance-Eigenschaften höherwertiger Modelle mit einer komfortableren, stabileren Sitzposition vereinen. So entsteht die ideale Balance aus Preis, Haltbarkeit und Performance – eine Plattform, an der neue Fahrer aufbauen und wachsen können.

Reicht ein Einsteiger-Rennrad für Rennen aus?

Einer der spannendsten Aspekte moderner Fahrrad-Technologie ist der sogenannte „Trickle-Down-Effekt“: Innovationen aus Top-Modellen finden schnell ihren Weg zu günstigeren Einstiegsmodellen. Heute sind Rahmen leichter und stabiler, Komponenten schalten präziser und effizienter, und Designs sind ausgereifter als je zuvor. Dadurch kann ein hochwertiges Einsteiger-Rennrad problemlos intensive Trainingsfahrten und sogar Wettkämpfe meistern.

Neben einer bewährten Rennsport-DNA auf höchstem Niveau bieten Canyons Einsteiger-Rennräder rennerprobte Performance für neue Fahrer weltweit. Zwar können Upgrades an Komponenten mit der Zeit die Leistung steigern – doch der effektivste Weg, schneller und kraftvoller zu fahren, ist immer noch bessere Fitness und mehr Erfahrung im Sattel.

Canyons Rennrad-Plattformen

Bei Canyon ist unser Rennrad-Portfolio klar strukturiert, um Fahrer auf jedem Leistungsniveau zu unterstützen. Ultimate und Aeroad bilden das Herzstück unserer Race-Kategorie. Das Ultimate ist unsere leichte Allround-Rennplattform – entwickelt für explosive Anstiege und präzises Handling. Das Aeroad dagegen ist auf maximale Aerodynamik und pure Geschwindigkeit in aggressiven Rennsituationen ausgelegt.

Für Fahrer, die in die Welt der Straßenrennen einsteigen, bietet das Endurace eine äußerst leistungsfähige Alternative. Als Endurance-Rennrad verbindet es renntaugliche Performance mit einer etwas komfortableren Geometrie und ist damit die ideale Basis für Training, sportliche Ausfahrten und sogar dein erstes Rennen.

Mit zunehmenden Ambitionen kannst du von der rennfähigen Endurance-Geometrie zu der schärferen, aggressiveren Geometrie des Ultimate wechseln oder den aerodynamischen Vorteil auf Profi-Niveau des Aeroad nutzen.

Über unsere Rennrad-Plattformen hinweg – darunter zählen das Endurace, Ultimate und Aeroad – kennzeichnet Canyon seine Carbon-Stufen mit CF, CF SLX und CFR. Diese Bezeichnungen stehen für steigende Carbon-Veredelung, Gewichtsoptimierung und rennorientierte Performance. CFR repräsentiert dabei unsere Spitze: Pro-Level-Rennräder, die auf höchstem Niveau im Profi-Radsport gefahren werden.

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Warum Rahmenmaterial und Geometrie für Einsteiger im Rennradsport wichtig sind

Rahmenmaterial und Geometrie haben den größten Einfluss auf Komfort und Fahrgefühl. Sie bestimmen deine Sitzposition, wie gut Vibrationen absorbiert werden und wie effizient die Kraft von den Pedalen in Vortrieb umgesetzt wird.

Steifere Rahmen, die den Fahrer in einer tiefen, aerodynamischen Position halten, sind zwar unbestreitbar schneller – können sich für Einsteiger jedoch hart und sehr direkt anfühlen. Für neue Fahrer kann das zu weniger Komfort und einem nervöseren, weniger stabilen Fahrgefühl führen.

Canyons Einsteiger-Rennräder werden daher mit sorgfältig ausgewählten Materialien entwickelt, um die richtige Balance zu schaffen. Aluminium-Modelle wie das Endurace AllRoad bieten Robustheit, ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein sicheres Handling. Carbon-Optionen wie die Endurace CF Modelle sorgen für ein leichteres und geschmeidigeres Fahrgefühl.

Beide Varianten sind mit einer etwas entspannteren Geometrie konstruiert und bieten eine ausgewogene, schnelle und komfortable Plattform – ideal für Fahrer, die ihre ersten Schritte im Rennradfahren oder im Rennsport machen.

Während Komfort und Stabilität beim Einstieg entscheidend sind, wünschen sich manche Fahrer eine direktere Verbindung zu einer rennorientierten Plattform. In diesem Fall bietet das Ultimate CF einen leichteren, steiferen Rahmen und eine aggressivere Geometrie für präziseres Handling und mehr Performance-Potenzial.

Wichtige Komponenten eines Einsteiger-Rennrads

Für Fahrer mit Entwicklungspotential bestimmt Fitness die Leistung stärker als Upgrades. Ein Einsteiger-Rennrad sollte daher vor allem auf Zuverlässigkeit, einfache Wartung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis setzen – statt auf ultraleichte High-End-Komponenten. Wähle eine Übersetzung, die zu deinem Terrain passt, und einen stabilen, komfortablen Laufradsatz für ein ruhiges und gut kontrollierbares Fahrgefühl.

Alle Canyon-Bikes werden mit klarer Zielsetzung ausgestattet. Das Ultimate CF 7 und das Endurace CF 6 basieren beispielsweise auf einer komfortorientierten Plattform und sind mit zuverlässigen Shimano-Komponenten ausgestattet – ein idealer Einstieg in die Welt der Carbon-Rennräder.

Antriebsgruppen: Shimano oder SRAM

Moderne Antriebe von Shimano und SRAM bieten zuverlässige und präzise Schaltvorgänge. Im direkten Vergleich hat jedoch jede Marke ihre eigenen Stärken.

  • Shimano genießt seit langem den Ruf besonders zuverlässiger, wartungsarmer Systeme mit weit verbreiteten Ersatzteilen. Diese Zuverlässigkeit macht Shimano zu einer beliebten Wahl für Einsteiger-Bikes.
  • SRAM dagegen hebt sich dadurch hervor, dass elektronische Schaltung (AXS) auch in vergleichsweise erschwinglichen Gruppen verfügbar ist.

Canyon Rennräder sind sowohl mit Shimano- als auch mit SRAM-Antrieben erhältlich, sodass du das System wählen kannst, das am besten zu deinem Fahrgefühl, deinen Anforderungen und deinen gewünschten Features passt.

Für eine detaillierte Übersicht der Unterschiede – inklusive direktem Vergleich von Shimano- und SRAM-Gruppen – wirf einen Blick in unseren Rennrad-Gruppen-Kaufguide. Dort erklären wir die wichtigsten Funktionen, Technologien und Fahreigenschaften beider Systeme im Detail.

Grundlagen zu Bremsen und Laufrädern bei Einsteiger-Rennrädern

Die wohl bedeutendste Veränderung im Fahrrad-Design der letzten zehn Jahre ist die nahezu flächendeckende Einführung von Scheibenbremsen an modernen Rennrädern. Diese Entwicklung wurde vor allem durch drei zentrale Vorteile vorangetrieben:

  • Zuverlässigkeit: Anders als Felgenbremsen sitzen Bremsscheiben an der Nabe und sind deutlich weniger anfällig für Wasser, Schmutz und Spritzwasser von der Straße. Das sorgt für gleichmäßigere und besser kontrollierbare Bremsleistung – besonders bei Nässe.
  • Sicherheit: Da Scheibenbremsen unabhängig von der Felge arbeiten, entsteht die Reibungswärme am Stahlrotor. Dadurch wird weniger Hitze auf Reifen und Felge übertragen, was das Risiko hitzebedingter Reifenschäden – vor allem bei langen Abfahrten – reduziert.
  • Vielseitigkeit: Der Wechsel zu Scheibenbremsen hat Konstrukteure von den Einschränkungen klassischer Felgenbremsen befreit. Moderne Rennradrahmen können dadurch Reifen mit 32 mm oder mehr aufnehmen, was Komfort, Grip und Kontrolle verbessert – und die Effizienz auf unterschiedlichen Straßenbelägen steigert.

Kurz gesagt: Scheibenbremsen haben das Rennrad von einer sensiblen Rennmaschine zu einem deutlich vertrauenerweckenderen, komfortableren und vielseitigeren Bike weiterentwickelt – ohne Kompromisse bei der Performance.

Die richtige Reifenbreite für die Balance aus Speed und Komfort

Vor allem durch die Einführung von Scheibenbremsen hat sich das Reifenvolumen moderner Rennräder deutlich erhöht. Das sorgt für mehr Komfort, besseren Grip und höhere Haltbarkeit. Entgegen der weit verbreiteten Annahme können breitere Reifen außerhalb von kontrollierten Windkanalbedingungen sogar effizienter rollen – dank niedrigerer Luftdrücke und geringerer Vibrationsverluste.

Canyons Rennräder spiegeln diese Entwicklung wider. Endurace-Modelle sind für Reifen bis zu 35 mm ausgelegt und bieten zusätzlichen Komfort sowie mehr Kontrolle auf raueren Straßenoberflächen. Performance-orientierte Plattformen wie das Ultimate können Reifen bis etwa 33 mm aufnehmen, während aerodynamisch optimierte Bikes wie das Aeroad bis zu 32 mm Reifenfreiheit bieten – eine ausgewogene Kombination aus Renn-Performance und Alltagstauglichkeit.

Rennrad für Einsteiger: Diese Komponenten machen den Unterschied Rennrad für Einsteiger: Diese Komponenten machen den Unterschied

Die richtige Größe und Passform für dein Bike wählen

Zwei wichtige Begriffe rund um Größe und Passform sind Stack und Reach. Stack beschreibt die Höhe der Front des Bikes – also wie aufrecht du sitzt. Reach erklärt, wie lang sich das Bike zwischen Sattel und Lenker anfühlt – also wie gestreckt deine Position ist. Wenn du weiter eintauchen möchtest, wie diese Maße deine Sitzposition beeinflussen, wirf einen Blick in unseren ausführlichen Guide zur Rennrad-Geometrie.

Mit Größen von 2XS bis 2XL haben die Produktentwickler von Canyon ein eigenes System entwickelt, das sich von klassischen Größenmodellen auf Basis der Sitzrohrlänge unterscheidet. Unter Berücksichtigung der gesamten Geometrie und des vorgesehenen Einsatzbereichs hat jedes Modell eigene Charakteristiken und Maße.

Mit dem Perfect Positioning System kannst du die passende Größe selbstbewusst auswählen – egal, ob du hart racen oder lange Tage komfortabel im Sattel verbringen möchtest. Um sicherzugehen, dass du die perfekte Passform findest, besuche unseren Canyon Bike Sizing Guide. Dort erklären wir Schritt für Schritt, wie du mit dem Perfect Positioning System die richtige Größe bestimmst.

Budgetplanung für dein erstes Race-ready Rennrad

Wie viel du in dein erstes Rennrad investierst, beeinflusst natürlich Ausstattung und Gesamtperformance. Auch wenn sich die Spezifikationen je nach Marke unterscheiden, geben diese Preisbereiche eine gute Orientierung, was du erwarten kannst.

  • Einstieg ab etwa 1.500 €: Am günstigsten Ende der Skala findest du meist Aluminiumrahmen kombiniert mit zuverlässigen Einstiegsgruppen wie Shimano Tiagra oder Shimano 105. Dazu kommen robuste Aluminium-Laufräder und solide Komponenten, die eher auf Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit als auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt sind.
  • Mittelklasse 1.800–2.500 €: In diesem Preisbereich steigst du meist in die Welt der Carbonrahmen ein. Hier kannst du ein hochwertiges Carbon-Chassis erwarten, meist kombiniert mit mechanischen Shimano-105-Gruppen oder vergleichbaren Antrieben. Dazu kommen zuverlässige Aluminium-Laufräder und ein insgesamt leichteres, direkteres Fahrgefühl.
  • Höherwertige Ausstattung 2.500–3.500 €: In diesem Bereich findest du stärker performance-orientierte Builds. Die Bikes verfügen häufig über weiter optimierte Carbonrahmen, elektronische Schaltungen wie Shimano 105 Di2 oder SRAM Rival AXS sowie erste aerodynamische Upgrades wie tiefere Laufradprofile oder leichtere Cockpit-Komponenten.

Wichtig ist, ein Setup zu wählen, das zu deinen aktuellen Anforderungen passt und gleichzeitig Raum für zukünftige Ambitionen lässt. Viele Komponenten lassen sich später upgraden. Bei einem Einsteiger-Rennrad bringt es langfristig deutlich mehr, auf Preis-Leistung, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit zu setzen, statt sofort auf ultraleichte High-End-Komponenten zu gehen, bevor deine Erfahrung damit mithalten kann.

Einsteiger-Rennrad-Line-up: Endurace CF (links), Ultimate CF (Mitte), Aeroad CF SLX (rechts) – finde dein Tempo, definiere deinen Ride Einsteiger-Rennrad-Line-up: Endurace CF (links), Ultimate CF (Mitte), Aeroad CF SLX (rechts) – finde dein Tempo, definiere deinen Ride

Essentielles Zubehör für Einsteiger im Radsport

Ein gut sitzender, hochwertiger Helm ist die einzige wirklich unverzichtbare Sicherheitsausrüstung. Front- und Rücklichter, reflektierende Kleidung und (in vielen Regionen) eine Klingel sind ebenfalls wichtig, um gesehen zu werden und auf dich aufmerksam zu machen. Mit zunehmender Erfahrung lohnen sich außerdem Klickschuhe, Bibshorts und Trikots mit Rückentaschen.

Mechanische Probleme gehören zum Radsport dazu – deshalb solltest du auf jeder Fahrt ein kleines Basis-Toolset dabeihaben:

  • Multitool: Für einfache Einstellungen und schnelle Reparaturen
  • Ersatzschlauch oder Flickset und Reifenheber: Für den Fall einer Panne
  • Pumpe oder CO₂-Inflator: Zum Wiederaufpumpen der Reifen
  • Trinkflasche und Flaschenhalter: Damit du ausreichend hydriert bleibst
  • Smartphone mit Navigation: Für Routenplanung und Notfälle

Ein paar grundlegende Reparatur-Skills zu lernen, hilft dir, unterwegs unabhängig zu bleiben, stärkt dein Selbstvertrauen und verhindert, dass kleine Probleme eine Ausfahrt vorzeitig beenden. Um typische mechanische Probleme zu vermeiden und dein Bike in Top-Zustand zu halten, wirf einen Blick in unseren umfassenden Bike-Wartungs-Guide. Dort erklären wir wichtige Pflegeroutinen, Reinigungstipps und einfache Reparaturen, die jeder Fahrer kennen sollte.

Häufige Fehler beim Kauf eines Rennrads für Einsteiger

Bei der großen Auswahl an Bikes tappt man schnell in ein paar typische Fallen:

  1. Die falsche Größe: Ein Bike, das zu groß oder zu klein ist, wird sich nie wirklich richtig anfühlen – egal, wie viel du daran einstellst. Nutze Tools wie das Perfect Positioning System, um eine Größenempfehlung zu bekommen, die zu dir und deinem Fahrstil passt.
  2. Die falsche Geometrie: Als Einsteiger solltest du nach einem Bike mit etwas entspannterer Sitzposition suchen – also höherem Stack und kürzerem Reach. So fühlst du dich stabiler und sicherer auf dem Rad. Canyons Bike-Kategorien geben hierfür gute Ausgangspunkte: Ein Endurace bietet eine komfortablere Geometrie für längere Fahrten und erste Rennen, während Aeroad und Ultimate deutlich tiefer und aggressiver ausgerichtet sind.
  3. Den richtigen Bike-Fit unterschätzen: Sattelhöhe, Lenkerreichweite und Cleat-Position beeinflussen Komfort und Performance enorm. Ein professionelles Bike-Fitting kann sich lohnen – oder stelle zumindest sicher, dass Sattelhöhe und Cockpit-Setup korrekt eingestellt sind, bevor du viele Kilometer sammelst.
  4. Zu viel Geld für High-End-Technologie ausgeben: Carbon-Laufräder oder elektronische Schaltungen wirken verlockend, gleichen aber weder eine schlechte Passform noch fehlende Erfahrung aus. Konzentriere dich zuerst auf den richtigen Rahmen, eine gute Passform und zuverlässige Komponenten. Laufräder oder Technik kannst du später immer noch upgraden, wenn deine Skills und Ziele wachsen.

Starte mit einem Bike, das gut passt, dein aktuelles Level repräsentiert und dir Entwicklungsspielraum lässt – das ist die klügste Investition, die du machen kannst.

Trainingstipps für Rennerfolg auf deinem Einsteiger-Rennrad

Im Rennsport geht es vor allem darum, deinen internen Motor aufzubauen. Cleveres und konstantes Training bringt dich weiter als teure Upgrades.

Konzentriere dich zunächst auf eine solide aerobe Basis: Beginne mit moderaten Ausfahrten und verlängere nach und nach deine Zeit im Sattel. Gerade am Anfang ist Regelmäßigkeit wichtiger als Intensität. Eine starke Ausdauerbasis macht spätere Renneinsätze deutlich nachhaltiger.

Wenn der Renneinsatz näher rückt, bring etwas Abwechslung in dein Training:

  • Ausdauerfahrten zum Aufbau von Grundlagenausdauer
  • Tempo- oder Schwellenintervalle, um deine dauerhafte Geschwindigkeit zu steigern
  • Kurze Intervalle, um Attacken und Tempowechsel im Feld zu simulieren

Eine einfache Wochenstruktur mit intensiven und lockeren Tagen hilft dir, Fortschritte zu machen, ohne auszubrennen.

Wenn du tiefer in dein Training einsteigen möchtest, wirf einen Blick in unseren Guide zum Krafttraining für Radsportler. Dort teilen Profi-Athleten ihre Erfahrungen, wie sie abseits des Bikes Kraft und Stabilität aufbauen.

Für Fahrer mit Fokus auf Ausdauer haben wir außerdem einen Guide der Ultradistanz-Radsportlerin Vedangi Kulkarni. Sie umrundete mit nur 20 Jahren die Welt auf dem Rad – über 29.000 km – und erklärt darin ihren Ansatz, um Ausdauer aufzubauen und sich auf extreme Distanzen vorzubereiten.

So wirst du schneller: Trainingstipps für dein Einsteiger-Rennrad So wirst du schneller: Trainingstipps für dein Einsteiger-Rennrad

Ausdauer als Einsteiger sicher aufbauen

Ausdauer aufzubauen bedeutet vor allem, schrittweise Fortschritte zu machen – nicht alles auf einmal zu wollen. Du kannst zusätzliche Ausfahrten einbauen oder deine Wochenend-Rides ausdehnen. Entscheidend ist jedoch, auf deinen Körper zu hören. Anhaltende Müdigkeit, schwere Beine, schlechter Schlaf oder fehlende Motivation sind klare Signale, einen Gang zurückzuschalten.

Leichtere Trainingswochen helfen deinem Körper, sich zu erholen und anzupassen. Ausreichend Schlaf, gute Ernährung und genügend Flüssigkeit unterstützen zusätzlich deine Trainingsfortschritte. Plane außerdem mindestens einen kompletten Ruhetag pro Woche ein. Lockeres Rollen oder leichtes Stretching kann dabei helfen, beweglich zu bleiben, ohne den Körper zu belasten. Mit Geduld und kontinuierlichen, moderaten Steigerungen wird sich deine Ausdauer Schritt für Schritt verbessern.

Etikette und Sicherheit bei Gruppenfahrten

Gruppenfahrten sind eine hervorragende Möglichkeit, Fitness aufzubauen, dein Bike-Handling zu verbessern und dich daran zu gewöhnen, mit anderen Fahrern bei höherem Tempo unterwegs zu sein. Wähle eine Gruppe, die zu deinem Erfahrungs- und Fitnesslevel passt, und informiere dich vor der Ausfahrt über Tempo und Streckenlänge.

Kommunikation und Berechenbarkeit sind entscheidend: Nutze Handzeichen und Zurufe, um auf Hindernisse aufmerksam zu machen, kündige Bremsmanöver oder Positionswechsel frühzeitig an und halte ein gleichmäßiges Tempo. So lassen sich Stürze vermeiden. Mit dem richtigen Verhalten helfen Gruppenfahrten, Skills, Selbstvertrauen und Rennbereitschaft in einem sicheren Umfeld aufzubauen.

Grundlagen der Rennvorbereitung

Die Vorbereitung auf dein erstes Rennen sollte sich auf Fokus und Selbstvertrauen konzentrieren – nicht auf Perfektion. Beginne mit einem gründlichen Bike-Check und plane deine Verpflegung, damit du während des Rennens ausreichend hydriert und mit Energie versorgt bist.

Fahre innerhalb deiner Möglichkeiten und teile deine Kräfte mit gleichmäßigen, kontrollierten Belastungen ein. Vor allem aber: Geh mit einer positiven Einstellung an den Start. Nervosität ist völlig normal – und jedes Rennen bringt dir wertvolle Erfahrung, die dich zu einem stärkeren Fahrer macht.

Wie du dich nach deinem ersten Rennrad weiterentwickelst

Mit dem richtigen Bike beginnt die Reise erst. Geh raus, nimm an Gruppenfahrten teil, fahr mit Freunden und genieße die Kilometer. Trainiere mit Zielvorgaben, Geduld und Konstanz – dann kommen die Fortschritte ganz von allein.

Mit wachsender Erfahrung, besserer Fitness und steigenden Ambitionen werden Themen wie Gewichtsersparnis, Aerodynamik und hochwertigere Komponenten immer interessanter. Wenn du bereit bist, dein Racing auf das nächste Level zu bringen, helfen dir unser Rennrad-Kaufguide, der Bike Finder und unsere Vergleichstools dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Aber für den Moment gilt: Fahr regelmäßig, hab Spaß an dem Prozess und baue weiter auf deiner Grundlage auf.

FAQs: 

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  • Chris Hunt
    Über die Autorin

    Chris Hunt

    Chris ist freiberuflicher Autor, Kommunikationsexperte und Adventure Rider aus Bristol, Großbritannien. Sein Job im Fahrradladen als Teenager war der Einstieg in unzählige Kilometer im Sattel. Er war auf allen möglichen Bikes unterwegs: als Kurierdienstfahrer auf Cargo Bikes bis hin zu mehrtägigen Offroad-Bikepacking-Touren auf MTBs. Mit über zehn Jahren Erfahrung im Adventure-Media-Bereich begann er seine Laufbahn als Journalist im Surfbereich, bevor er Chefredakteur des BASE Magazins wurde. Heute dreht sich seine Arbeit rund ums Rad: Er testet Ausrüstung, dokumentiert Touren und hilft bei der Entwicklung von Langstreckenrouten. Er ist außerdem Gründer des Pinch Flat Journal, eines Online-Magazins für alternative Fahrradkultur. 2025 fuhr er selbst das legendäre Transcontinental Race, nachdem er das Rennen viele Jahre lang verfolgt hatte – 5.000 km von Spanien nach Rumänien in 17 Tagen.

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